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Warum UTMB?

Discussione in 'UTMB - Ultra Trail du Mont-Blanc' iniziata da Maxime G. (DEU 82140), 18 Gennaio 2013.

  1.  
    Maxime G. (DEU 82140)

    Maxime G. (DEU 82140)

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    Ja, warum UTMB?
    Warum diesen Lauf (oder jetzt diese Läufe) und nicht die anderen?
    Was macht für euch diesen Lauf aus?

    Es ist um so erstaunlicher, dass es jedes Jahr mehr Bewerber gibt und auch immer mehr, die enttäuscht sind, weil sie keine Startplatz bekommen haben.

    Man muss also nicht nur fit sein, sondern auch noch viel Glück haben (70% der UTMB-Anwärter) gehen leer aus!
    Also, warum diesen Lauf?

    Kämen irgenwie auch Alternative-Events in Frage oder seid ihr eher "UTMB oder nichts im August/September"?
  2.  
    Marcus S. (DEU DE)

    Marcus S. (DEU DE)

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    Hm so sehr auf UTMB bin ich gar nicht eingeschossen.

    Mal abgesehen davon, dass ich wohl erst nächstes Jahr überhaupt meinen ersten 100 Meiler laufen werden, da ich einfach nicht zum ernsthaften Training komme derzeit, würden mich viel eher als Fernziel die Amerikanischen Urgesteine wir HArdRock, Wasatch, Western States oder Leadville reizen.

    Oder der MdS wenn er nicht so s.... teuer wäre ;-)
  3.  
    Christian M. (DEU)

    Christian M. (DEU)

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    Nicht nur der UTMB hat Magie, auch der CCC, TDS, PTL... einfach diese ganze Woche um den Mont Blanc....
    Es ist schon ein sehr exklusiver Lauf in unvorstellbar schöner Kulisse. Die Organisation, die Begeisterung der Helfer und Zuschauer...
    Vielleicht ist es auch das Besondere, dass hier No-Names zu Helden werden --> Kilian, Marco Olmo, Sebastian Chaigneau, Dawa Sherpa, Lizzy Hawker... das war ihr Startschuß zu internationaler Aufmerksamkeit.
    Vielleicht das Erlebnis mit der internationalen Weltelite, auf dem gleichen Trail, laufen zu können...
    Es ist meiner Meinung nach das Gesamtpaket, dieses Events, was es zu dem macht, was es ist:
    Unberechenbar, harte Ultratrails, die dir zeigen auf welchem Leistungsnieveau du dich bewegst...
  4.  
    Marcus S. (DEU DE)

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    Ah, da ist es wieder, dieses Wort, welches ich vor 4 Jahren aus meinem Hobby-Wortschatz getrichen habe "Leistung";-)
    Kann ich mir schon vorstellen, dass der UTMB sowas ist wie Roth für die Langdistanz-Triathathleten.
    Hm, oder gar Kona?
  5.  
    Christian M. (DEU)

    Christian M. (DEU)

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    Eher die Stufen des Olymp... :D

    Nun ja, Leistung muss gebracht werden, sonst schaffst du es selbst nicht vom Sofa in die Laufschue zu schlüpfen...
  6.  
    Marcus S. (DEU DE)

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    Nunja, jeder hat halt seine eigene Vorstellung Olymp ;-))

    Heißt bei mir Motivation, Lust oder schlicht weg Grundbedürfnis.
    Aber Leistung...
    Ich habe 2008/2009 bis zum IM in Frankfurt im Schnitt 12-25h die Woche trainiert.
    Neben 60h Woche, Family und sozialen Kontakten außerhalb des Laufsports;-) war das ganz harter Tobak.
    Da war jede Minute, jeder Weg irgendwie im Trainingsplan integriert.
    Das Ziel habe ich zwar erreicht, aber der Weg führte schießlich zum Ende meiner Tria-Laufbahn. So ein Jahr will ich nie wieder...

    Seitdem laufe ich entspannt Trails und Ultras mit ein bis zwei "Highlights" im Jahr.

    Das hat jetzt für mich nix mit Leistung zu tun, aber vllt liegt´s auch an meinem Background.
    Andere mögen das ganz anders sehen...
  7.  
    Andreas H. (DEU) #2

    Andreas H. (DEU)

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    UTMB ist glaub ich das Hawaii der Trailrunner !

    Ich denke jeder muss sich seine eigenen Ziele setzen,
    sollte sich aber nicht nur auf ein Ziel fixieren.
  8.  
    Thibaud C. (DEU)

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    Dieser Name UTMB war mir bekannt bevor ich überhaupt angefangen hatte zu laufen. Die Menschen die den UTMB laufen wollten waren für mich einfach verrückt. Ein Marathonlauf war für mich schon grenzwertig aber 160km in den Bergen? Wozu?

    Und dann fing ich an zu laufen, Marathonläufe zuerst bis ich es letztes Jahr zu eintönig fand nur auf den Asphaltstraßen zu laufen. Über Stock und Stein ist da viel reizvoller.

    Dann habe ich mich an den Namen UTMB erinnert, weil es für mich ein Symbol war für die, die anders laufen. Weil es für viele die Spitze bedeutet. Es gibt zwar andere Läufe, die bestimmt ähnlich schön, schwer und interessant sind aber ich sehe das so: Jeder Bergsteiger hat seinen Mount Everest und so auch jeder Trailer seinen UTMB.
  9.  
    Christian M. (DEU)

    Christian M. (DEU)

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    Leistung hat natürlich immer einen negativen Beigeschmack, sprich: es wird halt oft mit "Müssen", Trainingplänen, Disziplin, Entbehrung etc. verbunden.
    Ich trainiere auch ohne Plan, nach Lust und Laune und habe Spaß dabei. Und doch musst du ein gewisses Level erreichen, um überhaupt verletzungsfrei einen Ultra zu bestreiten. Da kann sich kein einziger Läufer von frei sprechen. Ohne Vorbereitung ist es fatal und dumm sich bei einem Lauf anzumelden.
    Und genau diese Vorbereitung ist nichts anderes als Leistung zu erbringen.
    Das habe ich 2008 bei meinem erstem offiziellen Lauf, meiner allerersten Veranstaltung zu spüre bekommen. Ich habe 2007 mit dem Laufen angefangen und war so beindruckt vom UTMB, dass ich mich ohne jemals einen Marathon gelaufen zu sein, beim CCC angemeldet habe(damals noch ohne Quali). Ich habe die Klatsche, für diese Dummheit, in Champex bekommen ;) aber es war phänomenal. Zwei Jahre später bin ich nochmal hingefahren, war bis zu vier Stunden an den Checkpoints schneller und hätte auch gefinisht, hätte es bei Km 81 keinen Rennabbruch gegeben.
    Da ist mir klar geworden, was konstantes Training ausmacht.
    Aber die Definition "Leistung" ist natürlich im Bereich des Trailrunning und Triathlon ein himmelweiter Unterschied, wenn ich durch diverse Foren stöbere...
    Bei mir geht es eher um genießen, erleben, Freiheit, Freude und nicht um Statistiken, Pläne fürs Training und Ernährung, Technik, Grammzahlen der Komponenten...
  10.  
    Andreas H. (DEU) #2

    Andreas H. (DEU)

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    jeder sollte sich auf Herausforderungen jeglicher Art
    (egal ob Triathlon, Ultra oder Everst )
    immer stehts gut vorbereiten, aber auch diese
    Vorbereitung geniessen
  11.  
    Heiko M. (DEU)

    Heiko M. (DEU)

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    Da ist viel Zeit, viel Training, viel Enthaltsamkeit. Viele viel... Ich bin dazu noch nicht bereit und habe mich damit auch noch nicht beschäftigt. Meine Ziele sind klar definiert. 70er laufen ohne zu sterben und das mehrmals im Jahr. Mein Leistungslevel ist das eines Ultranovizen. Mehr gibt mein Lebens-und Arbeitsumfeld im Moment nicht her. Um in die nationale Leistungsspitze vorstoßen zu können müßte ich auch mein Ernährungsverhalten ändern, mein Gewicht um knapp 1/4 verringern. Dazu bin ich leider noch nicht bereit.
  12.  
    Wolfgang Z. (AT)

    Wolfgang Z. (AT)

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    Ich denke die größte Motivation eines Ultraläufers sollte die sein gerne zu laufen --> somit macht es doch durchaus Sinn dies möglichst lang und weit zu tun. Nicht jeder Mensch hat von Mutter Natur das Talent mitbekommen den UTMB ganz vorne mitlaufen zu können - aber JEDER gesunde Mensch wäre grundsätzlich in der Lage ihn zu bewältigen. Entscheidend die Frage, ob man es auch WILL. Die Meisten wollen das nicht, ja viele scheinen überhaupt nur zu leben um zu essen, trinken und vor der Glotze zu hocken. Andere hingegen - so wie wir - essen und trinken, um sich vom letzten Training zu erholen, gleichzeitig bereit fürs nächste zu sein. Man wird Abstriche machen, vielleicht das Finale der Championsleague oder den Abfahrts WM Lauf nicht sehen weil man gerade in den Laufschuhen steckt, oft in der Winterzeit mit Kopflampe in Finsternis und Kälte. Vieles mehr, was einen normalen (?) Menschen den Kopf schütteln lässt.
    Wer jedoch einmal in seinem Leben am Start von UTMB, TDS oder CCC gestanden ist, wem es sogar vergönnt war das Ziel in Chamonix zu erreichen, der weiß, es war alles wert.
    Ist er noch so müde, hat er noch solche Schmerzen, in spätestens ein paar Tagen wird er wissen, dass er wieder hin möchte. Daher die stets steigenden Anmeldungszahlen.
    Hunderte Wiederholungstäter und ebensoviele, die den Mythos selbst miterleben wollen.

    Ich habe in all den Jahren kein einziges Rennen gefunden, das von der Atmosphäre aber auch Qualität der Organisation mit dem UTMB vergleichbar wäre !
    Auch wenn ich dieses Jahr nicht nach Chamonix komme sondern den Andorra Ultra Trail (ob der viel schwierigeren Strecke, kommt noch jemand vom Team hin ?) vorziehe, irgendwann möchte ich definitiv wieder am Start des UTMB´s stehen, die Klänge von Vangelis hören und mit 2300 ähnlich bewegten Läufer/innen in dieses große Abenteuer gehen !
  13.  
    Christian M. (DEU)

    Christian M. (DEU)

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    Danke Wolfgang für dein Post!
    Es ist schwierig zu beschreiben... man muss es erleben...
  14.  
    Thibaud C. (DEU)

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    Ich bin auch mit Wolfgang einverstanden und freue mich dieses Jahr, dies erleben zu dürfen.
    Ich erwarte auch einen vollständigen Bericht von Andorra Ultra Trail. Aber dieses Jahr bin ich nicht dabei, brauche noch eine bisschen mehr Erfahrung! Viel Erfolg.
  15.  
    Wolfgang Z. (AT)

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    Hey, in Andorra bieten sie 5 Distanzen, beginnend mit 10 bis hin eben zu den 170 km an. Hin- und Rückflug nach Barcelona gibts um knapp 100 Euro, die Mietwägen in Spanien sind billig, die Quartiere in Andorra ausserhalb der Wintersaison sowieso.
    Also nichts wie hin !
  16.  
    Thibaud C. (DEU)

    Thibaud C. (DEU)

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    OK aber der ZUT ist am gleichem Wochenende, also vielleicht nächstes Jahr.
  17.  
    Wolfgang Z. (AT)

    Wolfgang Z. (AT)

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    Okay, zum ZUT kommen ist dann noch ein bisschen günstiger als nach Andorra - trotz (oder gerade wegen ?) Zollfreizone :)

    Hauptsache laaaaaaaaaaaaaaaaang Trailgelaufen wird !
  18.  
    Marcel K. (DEU)

    Marcel K. (DEU)

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    Der UTMB ist sowas wie der IRONMAN auf Hawai. Er hat diese gewisse Anziehungskraft auf die Trailrunner. Mir war der Lauf auch schon vorher bekannt, aber ich bin auch der Meinung, dass der UTMB nicht unbedingt das große Ziel sein sollte. Es gibt so viele tolle Trailrennen auf der Welt. Wie einige schon geschrieben haben, sind der CCC oder der TDS auch sehr reizvoll.
  19.  
    Thibaud C. (DEU)

    Thibaud C. (DEU)

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    An alle PTL-, TDS-, CCC-, UTMBstarter Viel Erfolg!!!

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