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Pflichtausrüstung: dafür oder dagegen?

Discussione in 'Ausrüstung' iniziata da Maxime G. (DEU 82140), 1 Ottobre 2014.

  1.  
    Maxime G. (DEU 82140)

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    Ich bin seit vielen Jahren auf den verschiedensten Trail-Events unterwegs und habe schon alles zum Thema Pflichtausrüstung gehört.

    Vorgestern lies ich noch im neuen Trail Magazin einen Artikel dazu.

    Das schient wohl das Thema zu sein in den letzten Wochen.

    Wie steht ihr dazu?
  2.  
    Hendrik U. (DEU 09405)

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    Hendrik U. (DEU 09405)

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  4.  
    Sebastian K. (DEU 80638)

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    Ein Thema wo die Meinungen immer wieder auseinandergehen.
    Hier meine persönliche:

    Ich muss immer schmunzeln wenn ich das Schild sehe "Vorsicht schwieriger Streckenabschnitt" die von Veranstalter bei Berg Ultra Trail Veranstaltungen aufgestellt werden.
    Ob dieser Streckenabschnitt gefährlich oder anspruchsvoll ist entscheide immer noch ich selbst ( ich weis die Schilder sind für die unerfahrenen) aber auch die müssen wissen was sie können und was nicht.
    Es gibt sehr schwierige Trails und das sehe ich dann schon und passe mich dem entsprechend an.

    Die Berge sind Leben, Natur, sie bewegen sich, kein Geologe dieser Welt wird dem Veranstalter schriftlich bestätigen das von diesem Fels Heute und morgen kein Stein oder mehr runterfallen wird.
    Gerade gestern gab es bei mir in der nähe im Zillertal ein sehr kleinen Steinbruch, wie so oft ich in dieser Situation schon war, diesen kann man nicht voraussehen, und was ist wenn ich das Pech habe und ich stehe genau in dem Bereich wo er runter kommt der Stein, wen soll ich dann verklagen? (oder auch bei einer Veranstaltung) Niemanden wie ich finde, das ist mein Persönliches Pech. Und ich bin sehr viel im Gebirge unterwegs und bin da der Meinung das man Grundsätzlich, wenn man auf Nummer sicher gehen will, immer mit Helm unterwegs sein muss, und wer das nicht tut handelt auf eigens Risiko. Oder ist die Örtliche Gemeinde, Förster, oder Alpenverein verantwortlich?

    Regen, Gewitter, Wind, das sind Naturfaktoren die größten Teils vorhersehbar sind und jeder selbst sich darüber informieren muss! Es hat schon Murren Abgänge bei schönsten trocknen Wetter gegeben.
    Wenn jemand beim Briefing, wenn es ums Wetter geht nicht hinhört, ist das dann doch auch sein eigenes Pech, und später sagt das habe ich nicht gewusst, wird diese Aussage ihm wenig helfen.

    Wenn jemand stolpert/umknickt und hinfällt können sehr schmerzhafte Verletzungen entstehen, wer will dann dafür den Veranstalter Verantwortlich machen, das ist mein persönliches Pech. OK, der Rücktransport das geht über meine eigene Versicherung.

    Ich habe auf Facebook Diskussionen gelesen wie Herrschaften vom Trail Magazin Ärzte empfohlen haben die jede Bescheinigung dieser Welt unterschreiben! Nur kurz dazu den Schwarzen Peter irgendein Arzt zuzuschieben.

    Also, meine eigene Meinung ist wenn ich Privat oder bei einem Event zum Laufen gehe bin ich dafür voll und ganz Verantwortlich. Ich verstehe nicht warum dritte verantwortlich sein sollen wenn ich zum Laufen gehe!
  5.  
    Hendrik U. (DEU 09405)

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    Diese persönliche Meinung teilen viele Sportler bzw. Trailrunner.
    [ Zitat @Sebastian K. (DEU 80638)]
    Also, meine eigene Meinung ist wenn ich Privat oder bei einem Event zum Laufen gehe bin ich dafür voll und ganz Verantwortlich. Ich verstehe nicht warum dritte verantwortlich sein sollen wenn ich zum Laufen gehe!
    [/]

    Genau hier liegt der Punkt. Und ist überaus kompliziert zu erklären. Mal in gaaaaaaanz einfacher Form.

    In Europa oder auch D-Land braucht man sich über einen finanziellen Schaden keine oder kaum Gedanken machen. Jeder hat irgendeine Versicherung die den Schaden schon bezahlen wird. Krankenversicherung, Berufsgenossenschaft, Haftpflicht etc.
    Diese Versicherungen streiten sich nun im Hintergrund, ohne das man es merkt, wer den Schaden bezahlen muss. Bei einer Verletzung beginnt die Krankenversicherung. Sie möchte nat. nicht alles bezahlen und sucht mithaftende die dabei Geld dazugeben. Im Idealfall den sie den kompletten finanz. Aufwand übertragen kann. Die Haftpflicht eines Veranstalters ist da erste Anlaufstelle (sofern vorhanden).
    Die Haftplflicht fragt nat. den Veranstalter hast du alles richtig gemacht. Wenn ja. ( Absperrung, Schilder aufgestellt "Vorsicht schwieriger Streckenabschnitt") geht es zurück an die Krankenkasse, wenn nicht tritt die Haftpflicht des Veranstalters ein. ein. Hat der Veranstalter keine Haftpflicht, dann muß er finanz. aukommen.

    Bei Körperschaden kommt dann auch noch der Staatsanwalt und fragt wer der Verursacher war... Z.B. War ein Schild aufgestellt "Vorsicht schwieriger Streckenabschnitt" ?

    Erschwerend kommt hinzu. Was war privat was war ein event.

    Man kann über das Thema stundenlang erzählen. Richtig einschätzen kann es nur ein Veranstalter und ein Sportler die damit schon einmal zu tun hatten.
    Habe mal an einer Schulung zum Thema "Vereins- und Veranstalterhaftung" teilgenommen Danach habe ich mich gefragt ob es besser ist keine Sportveranstaltungen mehr auszurichten :(

    VG
    Hendrik
    Ultima modifica: 6 Ottobre 2014
  6.  
    Maxime G. (DEU 82140)

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    Das Thema ist super wichtig.

    Man hat schon einige Events erleben, bei denen die Konditionen katastrophal waren.
    Allerdings finde ich auch nicht OK, wenn man den Läufern etwas vorschreibt.
    Jeder sollte für seine eigene Sicherheit sorgen können.

    Briefing ist pflicht, das ist unabdingbar.
    Darüber hinaus wäre ich für eine empfohlene Packliste, an die man sich orientieren kann.

    Aber ein Mindestgewicht von 180g für ein Langarmshirt (Mann in Gr. M) ist total Schwachsinn! Was macht eine Frau mit Gr. S? Was darf/muss sie mitnehmen?
    Was heißt eine "gute Lampe" für den UTMB? 50lm, 100lm, 500lm?
    Sorry, aber jeder sollte wissen, was er mitzunehmen hat oder nicht.

    Ich weiss nicht, wer die Pflichtausrüstung eingeführt hat, aber ich habe fast das Gefühl, dass es im Allgemein für die Expo-Aussteller gemacht wurde!


    Eine weitere Debatte ist, darf eine Veranstaltung bei jedem Wetter stattfinden?
  7.  
    Hendrik U. (DEU 09405)

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    Das stimmt schon, das Thema ist wichtig. Ich persönlich werden es aber nicht lösen können.
    Ich kenne die Rechtliche Grundlage, Warum. Als veranstalter würde ich genau so handeln.
    Für Sport-WK im Hochalpinen Gelände nur mit Pflichausrüstung
    Das heißt auch für mich. Der Veranstalter stellt die Regeln für seinen WK auf. Es sei denn
    er ist einem Veraband angeschlossen dessen Regeln er anwendet.

    und...

    Genau um sich gegen solchen Spaßvögeln abzusichern wurde dieses Pflichausrüstung eingeführt.
    Wie ist es denn heute ! Man liest immer wieder in Foren oder lernt "Sportler" kennen. Die sagen " Ich bin gestern das erste mal 5km am Stück gelaufen. Kann ich nächste Woche an einem Ultramarathon xyz teilnehmen ? Wie muß ich trainieren ? Das ist unkalkulierbares Risiko für den Veranstalter.
    Denn was passiert wenn der Veranstalter wegen einer Rettungsaktion die Veranstaltung abbrechen muß ? Wie würden den dann alle anderen Teilnehemer reagieren ?

    Genau so sehe ich das auch, für WK im Hochalpinen Gelände und Ultra Bereich.


    Der Veranstalter legt die Regeln fest. Wer an einem WK teilnimmt hat sich dessen Regeln zu unterwerfen.


    VG
    Hendrik
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    Maxime G. (DEU 82140)

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    Was mich auch stört an einer solchen Liste ist: soll sie auch vollständig sein. D.h. wenn du mit diesen Pflichtprodukten unterwegs bist, kann dir nichts mehr passieren...

    Ein Mal umknicken und die nicht pflicht Stöcke wären doch super hilfreich gewesen... Sicherlich mehr als die Rettungsdecke oder die Handschuhe oder die lange Hose...

    Sebastian (@Sebastian K. (DEU 80638) ) hat es angesprochen: wir sollten dann auch alle mit Helm herumlaufen. Sicher ist sicher!

    Schuhwerk ist auch ein Thema. Wenn man einige Leute mit uralten Trail- oder sogar Straßenschuhen am Start sieht, spüre ich mir schon einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

    Das Verlangen nach Quali-Punkten wäre nicht unbedingt verkehrt. Das würde zumindest ein wenig Trail-Erfahrung nachweisen. Und das ist genau die Erfahrung, die einem Läufer sagt, was er mitnehmen muss oder lassen soll.
    Dafür sollte aber ein Punktesystem erstellt werden und für alle Veranstaltungen gelten.
  9.  
    Hendrik U. (DEU 09405)

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    Wie gesagt. Es geht bei der Pflichtausrüstung nicht darum das was passieren kann. Sondern das ist der letzte Strohhalm an den sich ein Veranstalter klammert wenn was passiert ist.

    [/quote]
    Genau ! Aber dies bedarf einer Organisation bzw eins Dachverbandes um dies einheitlich zu bündeln. Leider wurde das Vorhaben in D-Land boykottiert und in Österreich denunziert.

    Meine Kinder fahren Ski-Alpin Rennen. Ohne Pflichausrüstung ( Bestimmter Helm, Anzug, Ski, Stöcke, Schutzkleidung) brauch ich die überhaupt nicht an den Start schicken. Mannschaftsleitersitzungen sind Pflicht sonst disql. der gesamten Mannschaft. Bei Jedem Rennen gibt es Punkte die den Sportler berechtigen an einer bestimmen WK Katigorie teilzunehmen.
    Der Sport ist hochgradig gefährlich. Nur durch diese Regeln und Pflichausrüstung ist er für alle entspannt.

    VG
    Hendrik
  10.  
    Michael W. (DEU 84547)

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    Meine bescheidene Meinung dazu ist, das ich eine Pflichtausrüstung für notwendig halte, nur sollte diese dann auch wirklich kontrolliert werden.
    Es kann dann auch so gehandhabt werden, das in der Ausschreibung mehr vorgegeben werden, aber der Veranstalter dann während des Pflichtbriefings diese den Bedingungen anpasst, dh. Gegenstände wegstreicht.
    Bei anderen Sportarten (Rad, da wird an die Eigenverantwortung appeliert) ist es mir schon desöfteren aufgefallen, das Teilnehmer einfach auf alles verzichtet haben und dann sich und andere in Gefahr gebracht haben. War vor ein paar Jahren bei einem Radmarathon, da gab es einen vorhergesagten Wetterumsturz, Temperatur fiel um 15°C auf 5°C und es hat zu regnen angefangen. Wer schon mal bei 5°C und Regen gefahren ist der weiß wie kalt das wirklich ist.
    Ich habe dann auf mein Rennen verzichtet und stattdessen, einen Teilnehmer der zitterend, unterkühlt und schlangenlinien gefahren ist, bis zur nächsten Verpflegung begleitet. Er war nicht mehr in der Lage die Bremse bzw Schaltung zu bedienen. Der meinte dann an der Labe, das er nicht gedacht hatte, das es schlimm werden würde. Der Kollege war nur in kurz/kurz (ohne Windjacke) unterwegs und das bei einem Alpenmarathon im Frühjahr. hat die Veranstaltung mit einem Urlaub im Süden verbunden.
    Die Abbruchquote lag glaube ich über 50%.
    Da schleppe ich lieber ein paar Gramm mehr mit, als das ich in so eine Situation komme.
  11.  
    Sebastian K. (DEU 80638)

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    Eine Gewisse Ausrüstung ist notwendig darüber brauch man nicht diskutieren, aber dann ist auch gut.
    Vielleicht ist das jetzige System schon ganz gut!
    Aber wenn die Pflichtausrüstung noch größer werden sollte und es ein Pflichtbriefing geben sollte, wo ich ja dann auch logischer weise Verpflichtet wäre dort zu Übernachten (bei einem Start um 5h, es hält keiner ein Briefing um drei Uhr ab)
    Mir sind das dann persönlich zuviel Verpflichtungen und solche Wettkämpfe würden mich nicht mehr sehen, aber zum Glück solcher Veranstaltungen gefällt es ja der breiten Masse solch ein Vorgehen.

    Meine Meinung :)
  12.  
    Maxime G. (DEU 82140)

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    Eigenverantwortung finde ich gut...
  13.  
    Hendrik U. (DEU 09405)

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    Das funktioniert ja auch schon. Bei Einladungsveranstaltungen und Privatläufen....

    VG
    Hendrik
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    Thomas N. (DEU 72581)

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    Ja Pflicht Ausrüstung muß bei manchen läufen einfach sein. Und die sollte auch Kontrolliert werden. Wenn es bei einem lauf in den Bergen ins dunkle geht und ich habe keine Lampe dabei dann kann ich auch nicht mit.
    Und die restlichen logischen Dinge ja auch warme Klamotten ...

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